Unterstützung der Verbesserung der Beziehungen zwischen kommunalen Behörden, Bürgern und der Zivilgesellschaft in Marokko

Unterstützung der Verbesserung der Beziehungen zwischen kommunalen Behörden, Bürgern und der Zivilgesellschaft in Marokko

Youssef Laaraj und Marianne Racamier, Langzeit-Experten von AMBERO in Marokko, teilen ihre Erfahrungen mit der Unterstützung der Verbesserung der kommunalen Kommunikation und der Förderung des partizipativen Ansatzes in 10 marokkanischen Gemeinden.

Das Projekt „sozial verantwortliche Gemeinden“ und AMBERO Marokko

Das Team von AMBERO unterstützt seit November 2016 das Projekt „Förderung des Nähe-Management in Gemeinden – Jamaa Mouwatena“ (sozial verantwortliche Gemeinden), ein Projekt für marokkanische Gemeinden, das von der marokkanischen Generaldirektion für lokale Gemeinschaften (Direction Générale des Collectivités Locales) – DGCL) und der GIZ unterstützt wird.

 

Das Team hat seinen Sitz in Rabat und arbeitet mit 10 marokkanischen Gemeinden im ganzen Land zusammen. In diesen Gemeinden verfolgt das Projekt einen partizipativen Ansatz, um die kommunalen Dienstleistungen zu verbessern und besser auf die Bedürfnisse der Gemeinschaft einzugehen.

 

Das AMBERO Team hat 3 Tätigkeitsbereiche:

  • Unterstützung der Verbesserung der Qualität der Empfangsdienste,
  • Unterstützung der Verbesserung der kommunalen Kommunikation,
  • Förderung des partizipativen Ansatzes zur Verbesserung der kommunalen Dienstleistungen.

 

AMBERO ist dafür zuständig die Bereitstellung von Beratungsleistungen zu gewährleisten, die „die Kapazitäten der lokalen Akteure in den Bereichen kommunale Kommunikation, Konzeption und Umsetzung partizipativer Prozesse stärken und um Ansätze zu erarbeiten und zu durchzuführen“.

Auswirkung unseres Ansatzes

Diese Erfahrung hat in den Gemeinden zu signifikanten Ergebnissen geführt. Youssef und Marianne sowie Kurzzeitexperten teilten ihr Know-how und ihre Expertise mit den lokalen gewählten Vertretern und Beamten, der Gebietsverwaltung, so dass sie wiederum Veränderungsprozesse initiieren und steuern konnten und in kommunalen Aktionsplänen priorisieren konnten.

 

Die Aktionen von AMBERO ermöglichten es den lokalen Akteuren nationale Prozesse zu unterstützen, die durch neue Gesetze über die neue Organisation lokaler Gemeinschaften und gewählter lokaler Körperschaften eingeleitet wurden.

 

In fast zwei Jahren haben das von AMBERO gelieferte Fachwissen und die von AMBERO in diesem Projekt geleiteten Aktivitäten Hunderte von gewählten Vertretern und Beamten, der territorialen Verwaltung erreicht und gleichzeitig Dutzende lokale Verbände einbezogen. Dieses Ergebnis veranschaulicht das geschaffene Bewusstsein und das starke Engagement lokaler Akteure zur Verbesserung der Beziehungen zwischen lokalen Gemeinschaften, Bürgern und Organisationen der Zivilgesellschaft. Insgesamt profitierten von den verschiedenen Aktivitäten, die von AMBERO in den drei Aktionsfeldern geleitet wurden 1.117 lokale Akteure, davon 699 gewählte Vertreter und lokale Beamte, 216 assoziative Manager und 180 Bürger, die kommunale Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Unter ihnen waren 36,35% Frauen und 18,42% junge Menschen.