Unterstützung der Demokratie auf lokaler Ebene und Armutsminderung in Paraguay

Gute Regierungsführung und Zivilgesellschaft

Auftraggeber:

GIZ

Zeitraum:

Phase I: 2008-2010, Phase II: 2009-2013

Land:

Paraguay

Projektbeschreibung

 

Die politische Kultur in Paraguay kann bisher mit der Entwicklung der formalen Demokratie nicht Schritt halten: Die geringe Armutsreduzierung trotz makroökonomischer Verbesserungen ist auch auf die Intransparenz und Ineffizienz staatlichen Handelns auf allen Ebenen zurückzuführen.

Das Programm zur Unterstützung der Demokratie auf lokaler Ebene und Armutsminderung stellt einen ganzheitlichen Ansatz zur Steigerung der Handlungsfähigkeit von ausgewählten Gemeinden in den Mittelpunkt. Neben der Verbesserung des Kommunalmanagements, der Beratung der öffentlichen Finanzverwaltung sowie der Verbreitung guter Praktiken liegt ein Schwerpunkt auf der Förderung von interinstitutioneller Koordination und Bürgerbeteiligung durch verbesserte Innen- und Außenbeziehungen der Gemeinden.

Ziele und Ergebnisse

 

Ziel des Programms ist, dass ausgewählte Kommunen die lokale Entwicklung in effizienter, partizipativer und transparenter Form gestalten.

Die Gemeindeberatung durch AMBERO leistet einen zentralen Beitrag zur Zielerreichung über den Aufbau von Fähigkeiten des Kooperations-managements und der Koordination einerseits, und die Stärkung der Organisations- und Artikulationsfähigkeit der Zivilgesellschaft unter Berücksichtigung der sozialen Stratifikation andererseits.

In lokalen Koordinations- und Partizipationsinstanzen treffen wichtige staatliche und nicht-staatliche Akteure unter dem Vorsitz des Bürgermeisters oder seines Vertreters zusammen und nehmen effektiv Einfluss auf die lokale Entwicklung und die Zuweisung von Mitteln.

Fakten 
Thema:Gute Regierungsführung und Zivilgesellschaft
Auftraggeber:GIZ
Zeitraum:Phase I: 2008-2010, Phase II: 2009-2013
Land:Paraguay
Leistungen:Theoretische und praktische Wissensvermittlung an relevante Multiplikatorengruppen
Kontinuierliche Prozessberatung und Capacity Development der Koordinations- und Partizipationsinstanzen (Module zu Planung, poltische Teilhabe, Monitoring, Gender, etc.)
Systematische Aufarbeitung der gewonnenen Erfahrungen in Communities of Practice und einem Handbuch der Best Practices
Beratung zur Konsolidierung der Arbeit von lokalen Koordinationsinstanzen
Scaling-up (Entwicklung und Anwendung eines Konzepts zur Übertragung der Erfahrung auf weitere Gemeinden)