Stabilisierung der Wasser- und Sanitärversorgung für Flüchtlinge und Binnenvertriebene im Gouvernement Dahuk (Irak)

Stabilisierung der Wasser- und Sanitärversorgung für Flüchtlinge und Binnenvertriebene im Gouvernement Dahuk (Irak)

 

 

Kunde:

GIZ

Zeitraum:

11.2017 – 12.2018

Land:

Irak

Kontext:

 

Der instabile Irak, ein fragiler Staat, sah sich in letzter Zeit vor großen Herausforderungen, da 215.000 syrische Flüchtlinge in den Irak geflohen waren. Zusätzlich leben mittlerweile 2,1 Mio. Binnenvertriebene (IDPs) in Flüchtlingslagern. Die Bevölkerung des Regierungsbezirkes Dahuk vergrößerte sich um 660.000 Flüchtlingen. Die kurdische Regionalregierung steht vor der großen Herausforderung, die Binnenvertriebenen und Flüchtlinge angemessen zu versorgen, verfügt aber nicht über ausreichende Kapazitäten, insbesondere reichen die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung nicht aus.

Project description:

 

Ziel des Projekts ist es, die Resilienz für die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung für Flüchtlinge, Binnenvertriebene und Aufnahmegemeinschaften im Regierungsbezirk Dahuk zu verbessern.

 

Die drei Aktionsbereiche umfassen:

 

  • Umsetzung vorrangiger Maßnahmen in der Wasser- und Sanitärversorgung
  • Installation einer neuen Trinkwasserversorgung für den Unterbezirk Faida
  • Stärkung der Kapazitäten von Partnerorganisationen

Diensleistungen:

 

Die spezifische Aufgabe des Beratungsunternehmens besteht darin, eine Wasserverlustreduzierungsstrategie zu entwickeln und die verantwortlichen Partner zur Umsetzung der ermittelten vorrangigen Maßnahmen zu befähigen. Darüber hinaus setzt das Beratungsunternehmen das Projekt in enger Zusammenarbeit mit dem GIZ-Projektmanager um und konzentriert sich auf die Unterstützung der Partnerinstitutionen, um ihr Verständnis für Wasserverluste im Wasserversorgungssystem von Dahuk zu verbessern.

 

Dienstleistungen der Beratungsfirma sind:

 

  • Anlagendokumentation: Wasserverteilungswerte werden elektronisch dokumentiert
  • Bezirkszähler Gebiete (DMA) werden identifiziert
  • Eine Haushaltszähler-Kampagne wurde konzipiert
  • Der Wasserausgleich wird gemäß der IWA-Methode eingeleitet
  • Das Druck-Kartierung basierend auf den dokumentierten Netzwerkanlagen und den topografischen Vereinbarungen wird eingeleitet
  • Die Kostenstruktur für die Wasserversorgung wird ebenso wie die Personalstruktur ausgearbeitet
  • Berechnung der dynamischen Grundkosten (DPC) für die Wasserproduktion wird bestimmt
  • Die Entwicklung der vorrangigen Maßnahmen zur Verlustverringerung, die das erwartete Wassereinsparpotenzial und die geschätzten Kosten beschreiben, wird in einem Bericht dargestellt
  • Aktionsplan für NRW-Reduktion wird ausgearbeitet
  • Drei Workshops sollen die Partner während der gesamten Dauer der Maßnahme unterstützen