Regionale Unterstützung für die Zentralafrikanische Forstkommission (COMIFAC) – Summerschule

Regionale Unterstützung für die Zentralafrikanische Forstkommission (COMIFAC) – Summerschule

Klima, Umwelt und Biodiversität

Kunde:

GIZ

Zeitraum:

2016 – 2018

Land:

Kamerun

Projektbeschreibung:

 

Die Tropenwälder Zentralafrikas umfassen eine Fläche von rund 180 Millionen Hektar, verteilt auf 10 Mitgliedstaaten der COMIFAC. Der Forstsektor ist ein wichtiger Sektor für die Wirtschaftstätigkeit. Darüber hinaus zeichnen sich die tropischen Wälder durch eine hohe Artenvielfalt aus und haben eine globale Bedeutung für die Regulierung des globalen Klimas. Die fortschreitende Zerstörung der Tropenwälder und der Verlust der Biodiversität sind auf die Umwandlung von Waldflächen in landwirtschaftlich genutzte Flächen zurückzuführen.

Ziel:

 

Das übergeordnete Ziel des Projekts besteht darin, dass die 21 Botschafter der Mitgliedsinstitutionen des RIFFEAC-Netzwerks (Réseau des formation forestiere et environmentale de l’Afrique Centrale) als Multiplikatoren für die in einer Sommerschule und einer Studienreise von AMBERO und ZIAF (Zentrum für Interdisziplinäre Afrikastudien) organisiert erworbenen Kenntnisse und Strategien fungieren.

Fakten 
Themen:Klima, Umwelt und Biodiversität
Kunde:GIZ
Zeitraum:2016-2018
Land:Kamerun
Diensteistungen1. 8 Wochen Sommerschule: im Rahmen der Sommerschule werden die Teilnehmer aus den verschiedenen Ländern Zentralafrikas dabei unterstützt ihr technisches Wissen in den Bereichen nachhaltige Forstwirtschaft, Schutzgebietsmanagement, Klima und Klimaanpassung, Zugang und Vorteilsausgleich , Kartographie und GIS, Hochschulmarketing, Weiterbildung und Kooperation.
2. 10 Tage Studienreise: für den Wissenstransfer zwischen den verschiedenen Akteuren und den Aufbau von Netzwerken für die zukünftige Zusammenarbeit besuchen die Teilnehmer und die Botschafter der RIFFEAC-Institutionen verschiedene Universitäten, den Nationalpark Kellerwald-Edersee sowie das Internationale Institut für Geoinformation Wissenschaft und Erdbeobachtung in Enschede. Darüber hinaus treffen sie sich mit Vertretern der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG), des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und anderer Institutionen.
3. Transferprojekt: nach der Rückkehr in ihre Heimatländer dienen die Teilnehmer als Multiplikatoren und setzen mit ihren neu gewonnenen Erkenntnissen und Strategien ein "Transferprojekt" um. Diese werden mit Unterstützung des GIZ-Programms "Regionale Unterstützung der COMIFAC" umgesetzt.