Projekt zur Partnerschaft für berufliche Bildung im Irak

Projekt zur Partnerschaft für berufliche Bildung im Irak 

 

Kunde:

SEQUA

Zeitraum:

08.2016-07.2019

Land:

Irak

Kontext:

 

Derzeit mangelt es vielen jungen Menschen in Kurdistan an wirtschaftlichen Perspektiven und sie haben Schwierigkeiten, in den Arbeitsmarkt einzutreten oder Einkommen zu generieren. Die heimische Industrie ist immer noch sehr schwach, da die meisten Waren importiert werden, während die Regierung stark von den Einnahmen aus den Ölverkäufen abhängig ist. Es gibt eine Reihe von Berufsbildungszentren in der Region, die jedoch unter mangelnder finanzieller Ausstattung sowie fehlendem modernen Know-how und moderner Ausrüstung leiden.

 

In der aktuellen politischen und nationalen Krise im Irak, in der Kurdistan in einen Krieg mit dem Islamischen Staat verwickelt ist und eine wachsende Zahl von Binnenvertriebenen und Flüchtlingen aus dem Syrienkrieg im Land aufgenommen werden, von denen die Großzahl von Menschen in Flüchtlingslagern lebt ist ein zusätzliches Problem geworden. Auch sie müssen mit Ausbildungs- oder Einkommensmöglichkeiten ausgestattet werden.

 

In dieser Situation wird das neue Projekt dazu beitragen, die Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten mit Erfahrung, Wissen und bewährten Strategien zu verbessern.

Projektbeschreibung:

 

Das Projekt zur Partnerschaft für berufliche Bildung im Nordirak ist der Nachfolger eines GIZ-Projekts (SEDI), das von AMBERO zwischen 2014 und 2016 umgesetzt wurde. Nach dem Ende des GIZ-Projekts wurde eine vom bfz geleitete Evaluation durchgeführt.

 

Das Projektziel besteht darin, jungen Menschen eine verbesserte und konsistente berufliche Grundbildung zu bieten, um die Nachfrage nach technischen Berufen zu erhöhen und Absolventen eine marktgerechte Qualifikation zu ermöglichen.

 

Dieses Ziel soll durch vier Projektergebnisse erreicht werden: Mobilisierung und Auswahl, Berufsbildungskurse, Beschäftigung und Verbesserung des Privatsektors.

 

Um die erwarteten Ergebnisse zu erreichen, wurde eine Arbeitsmarktstudie durchgeführt, um Berufe nach Bedarf und Angebot zu identifizieren. Trainer für die Durchführung der jeweiligen Kurse werden geschult und zertifiziert. Nach der Berufsausbildung werden die jungen Erwachsenen bei der Gründung eines eigenen Unternehmens weitergebildet. Die Monitoring des Erfolgs der Alumni ist Teil der Ziele des Projektes. Neben der Ausbildung unterstützt das Konsortium den Dialog zwischen den zuständigen Ministerien und dem lokalen Privatsektor.

Dienstleistungen:

  1. Mobilisierung und Auswahl,
  2. Berufsbildungskurse,
  3. Beschäftigung: Die Zielgruppen haben besseren Zugang zu relevanten Beschäftigungsmöglichkeiten oder zur selbständigen Erwerbstätigkeit,
  4. Verbesserung der Beteiligung des Privatsektors und der Unterstützung des Privatsektors für die Institutionen.