Projekt „Gute kommunale Verwaltung für Frieden“ in Kolumbien

Projekt „Gute kommunale Verwaltung für Frieden“ in Kolumbien

Kontext

 

Das Projekt „Gute kommunale Verwaltung für Frieden“ – Kommunaler Frieden – begann im Februar 2020, um die kommunalen Behörden von 14 Städten bei der Umsetzung des Friedensabkommens zwischen der kolumbianischen Regierung und den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens (FARC-EP) im Jahr 2016 zu begleiten.

 

 

Projektbeschreibung

 

Das zentrale Ziel des Projektes ist es, eine transparente und umfassende Zusammenarbeit zwischen staatlichen und nicht-staatlichen Akteuren für eine Friedensimplementierung in diesen Gemeinden durch drei Handlungsfelder zu etablieren:
  • Transparenz und Rechenschaftspflicht: bestehend darin, Kapazitäten für ein transparentes Management, das für die Bürger nachvollziehbar ist, zu stärken;
  • Politische Beteiligung von Jugendlichen und Frauen: mit dem Ziel, die Bedingungen für politische Beteiligung auf kommunaler Ebene zu stärken, insbesondere für Frauen und Jugendliche;
  • Die Schaffung eines Innovationslabors, um neue Ideen und Vorschläge einbringen zu können, die Partizipation, Transparenz und Friedensbildung auf kommunaler Ebene weiterentwickeln.

 

AMBERO ist verantwortlich für das dritte Aktionsfeld, das umgesetzt wird in:
  • 3 Gemeinden des Departements Caquetá: Valparaíso, San José del Fragua und Morelia;
  • 11 Gemeinden des Departements Catatumbo: Ábrego, Ocaña, La Playa de Belén, El Carmen, Convención, Teorama, El Tarra, San Calixto, Tibú, Hacarí und Sardinata.

Gute Regierungsführung und Zivilgesellschaft

Kunde: GIZ

Zeitraum: 10.2020 – 11.2022

Land: Kolumbien

Dienstleistungen

 

AMBERO ist verantwortlich für den Indikator 3.1 (20 innovative Methoden wurden angewandt, um Partizipation, Transparenz und Friedensschaffung zu fördern, unter Berücksichtigung digitaler Möglichkeiten). Gemeinsam mit den Programmmitarbeitern ist AMBERO für die Erreichung des vierten Indikators des Moduls verantwortlich: Die Gemeinden Caquetá und Norte de Santander nahmen je an fünf Veranstaltungen zum Erfahrungsaustausch über transparente und inklusive Zusammenarbeit innerhalb der Departements und an fünf Veranstaltungen zum Erfahrungsaustausch mit einem anderen Departement teil.

 

Die technische Unterstützung von AMBERO konzentriert sich auf die Gestaltung und Umsetzung von:

  • Innovative (u.a. digitale) und ko-kreative Methoden für Transparenz, Partizipation und Friedensbildung, z.B. Simulationen, Rollenspiele und andere Methoden, die insbesondere auf die Beteiligung von Jugendlichen abzielen und es ihnen ermöglichen, sich aktiv in die Prozesse einzubringen;
  • Vernetzung und gegenseitiges Lernen zwischen lokalen Akteuren (Organisationen, Gruppen und Gemeinden) zur Integration und Anwendung innovativer Methoden.

 

Die Ergebnisse der Umsetzung von Handlungsfeld 3 sind:
  • Ausschließlich aus dem Handlungsfeld 3:
    • Entwicklung von innovativen Methoden und Tools für Transparenz, Partizipation und Friedensbildung;
    • Konzeption und Moderation von Veranstaltungen zwischen Kommunen zur Anwendung von Methoden und Werkzeugen;
    • Wissensmanagement: Gute Praktiken in Transparenz, Partizipation und Friedensbildung durch innovative Methoden und u.a. den Einsatz digitaler Medien.
  • Mit und durch andere Komponenten:
    • Erhöhung der Beteiligung von Jugendlichen und Frauen sowie der Transparenz von Verwaltungsverfahren und gemeinsamen Umsetzungsprozessen durch den Einsatz innovativer, kreativer und digitaler methodischer Ansätze;
    • Insbesondere junge Menschen werden für die Themen politische Partizipation, Transparenz und Friedensbildung in ihren Lebenswelten mobilisiert und motiviert.