Integriertes Entwicklungsprogramm für Kommunen (PRODIA I und II) in Mosambik

Integriertes Entwicklungsprogramm für Kommunen (PRODIA I und II) in Mosambik

 

Kunde: KfW

Zeitraum: 02.2014 – 07.2017 (PRODIA I) und 08.2015 – 07.2020 (PRODIA II)

Land: Mosambik

Kontext

 

Mosambik ist stark ländlich geprägt und hat eine relativ geringe Bevölkerungsdichte. Schätzungsweise zwei Drittel der Bevölkerung leben außerhalb der Städte. Für die mosambikanische Regierung ist die Erbringung von Dienstleistungen auf subnationaler und lokaler Ebene deshalb eine große Herausforderung. Seit Mitte der 90er Jahre findet ein Dezentralisierungsprozess statt, der allerdings unvollständig ist. Verwaltungsaufgaben, und -entscheidungen sowie eine teilweise Finanzhoheit werden von der nationalen auf die regionalen und lokalen Ebenen übertragen. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt den Prozess durch Bereitstellung von Mitteln zur Finanzierung wirtschaftlicher Infrastruktur sowie investitionsbegleitender Maßnahmen in 15 Gemeinden (autarquias) in den drei Schwerpunktprovinzen der deutschen EZ (Inhambane, Manica und Sofala).

Projektbeschreibung

 

Ziel von PRODIA I und seiner Folgephase PRODIA II ist es, zur Reduzierung von Armut durch effektivere und transparentere Erbringung kommunaler Dienstleistungen (gute lokale Regierungsführung) beizutragen. Die Lebensbedingungen der in städtischen und stadtnahen Randgebieten lebenden Bevölkerung sollen verbessert werden, und die Wirtschaft soll gefördert werden. Hierbei werden in einer Planungsphase Aktionspläne Specific Municipal Action Plans (SMAPs) entwickelt. In der Durchführungsphase werden die Pläne in eine detailliertere technische Planung von Infrastrukturinvestitionen (u.a. Wasserversorgungssysteme, Zugang zu Wasser, Abwassersysteme, Märkte, Busbahnhöfe) umgesetzt.

 

Projektziele sind:

  • Die Verringerung der Armut im Sinne der nationalen Armutsminderungsstrategie,
  • Die Verbesserung der kommunalen Verwaltung in Bezug auf Effektivität, Effizienz und Transparenz zu verbessern und
  • Die Verbesserung der Lebensbedingungen in den 15 Zielgemeinden.

 

Konsortium mit CES Consulting GmbH

Dienstleistungen

 

  • Ausarbeitung spezifischer kommunaler Aktionspläne (SMAPs)
  • Begleitung von Investitionsvorhaben in die Infrastruktur und ergänzende Aktivitäten
  • Capacity Development
  • Projektmanagement