Biomasseenergie – Nationale Strategie für Äthiopien

Klima, Umwelt und Biodiversität

Auftraggeber:

GIZ

Zeitraum:

2012-2013

Land:

Äthiopien

Projektbeschreibung

 

Wie in den meisten Ländern der Sub-Sahara, ist auch Äthiopiens Energiesektor geprägt von hoher Abhängigkeit von Biomasse (Feuerholz, Holzkohle, Ernterückstände und Tierdung). Diese Abhängigkeit von Holz und landwirtschaftlichen Abfällen als primäre Energiequellen der Haushalte wirkt sich direkt auf soziale, wirtschaftliche und ökologische Lebensstandards aus.

Die wachsende Nachfrage nach Biomasse und zusätzlich steigender Bedarf an landwirtschaftlicher Produktion (Land für Nahrungs-mittelproduktion und Futtermittel) führen zu reduziertem Zugang zu Brennholz. Zudem hat es gravierende Auswirkungen auf die natürliche Ressourcengrundlage der Haushalte.

Aufgrund der Knappheit von Brennholz verbrennen viele Haushalte Tierdung und Ernterückstände. Die Nutzung von Dung verhindert die Rückführung der Bodennährstoffe, was wiederum hat sinkende Ernteerträge zur Folge hat. Durch das Verbrennen landwirtschaftlicher Rückstände gehen wertvolle Futtermittel verloren.

Ziele

 

Das Gesamtziel des Projektes ist daher die äthiopische Regierung bei der Definierung einer klaren langfristigen Vision für die Biomasse-Energie, der Formulierung einer Biomasse-Energiestrategie und einem Aktionsplan zu unterstützen.

Konsortium mit ÖbF

Fakten 
Thema:Klima, Umwelt und BiodiversitätRegionalentwicklung und Wirtschaftsförderung
Auftraggeber:GIZ
Zeitraum:2012-2013
Land:Äthiopien
Leistungen:Festlegung von Grenzen, Fokus und Vision der Strategie aufbauend auf der Bewertung von Politik und Umweltpolitik auf nationaler Ebene, Analyse der Interessenvertreter (Stakeholderanalyse) auf nationaler und regionaler Ebene und das Scoping innerhalb der vier Regionen Äthiopiens.
Analyse der aktuellen Situation des Biomasse-Energie Sub-Sektors um die exakten Anforderungen der Strategie zu definieren. Die Analyse soll die aktuelle Energieversorgung und -bedarf des Landes feststellen.