Beratung zur Umsetzung des Programms zur Unterstützung des Systems Nationaler Schutzgebiete (SNAP)

Klima, Umwelt und Biodiversität

Auftraggeber:

Umweltministerium (MAE) Ecuador / KfW

Zeitraum:

2011-2017

Land:

Ekuador

Projektbeschreibung

 

Ecuador verfügt über 44 Schutzgebiete, die insgesamt 19 % der Landesfläche ausmachen. Obwohl die Zahl an Schutzgebieten zunimmt, hat die allgemeine Landnutzung bereits zunehmend zu einer Degradierung der Böden geführt.

Die Gründe hierfür sind vielgestaltig und stehen im Zusammenhang mit unsachgemäßer Nutzung der Böden, schlechter landwirtschaftlicher Praxis und Überweidung. Besonders betroffen davon sind die Interandine Zone und die östlichen Landesteile.

Die größte Herausforderung für die natürlichen Ressourcen liegt in den kurzfristigen und nicht nachhaltigen Praktiken der Landnutzung durch die arme Landbevölkerung. Dies drückt sich in der Degradierung und Zerstörung von Wäldern und anderer natürlicher Ressourcen aus, was langfristig das gesamte Entwicklungspotenzial des Landes beeinträchtigt.

AMBERO zusammen mit ihren Konsortialpartnern leistet einen Beitrag zur Nachhaltigkeit der biologischen Vielfalt und schafft eine nachhaltige Lebensgrundlage für die Bevölkerung. Hierfür wird das System für Naturschutzgebiete (SNAP) in ausgewählten Regionen Ecuadors mit der Beteiligung von regionalen und lokalen Akteuren gestärkt.

Fakten 
Thema:Klima, Umwelt und Biodiversität
Auftraggeber:Umweltministerium (MAE) Ecuador / KfW
Zeitraum:2011-2017
Land:Ekuador
Leistungen:Fachliche Unterstützung für die Planung und das partizipative Management von Schutzgebieten
Überwachung der fachlichen Kriterien und administrative Managementprozesse von Investitionen im Programm
Durchführung von Trainingsprogrammen für Managementpersonal; Erstellung und Einführung einer Strategie zur finanziellen Nachhaltigkeit sowie spezifische Studien zu Rentabilität, Marketing und Umweltverträglichkeit.
Erarbeitung eines standardisierten, permanenten Monitoringsystems für verschiedene Einsätze